Satzung

Hofgartenorchester

Inhalt

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr.

§ 2 Zweck des Vereins.

§ 3 Mitgliedschaft

§ 4 Mitgliedsbeitrag

§ 5 Organe

§ 6 Mitgliederversammlung

§ 7 Zustimmungsbedürftige Geschäfte

§ 8 Kassenprüfer*innen

§ 9 Wahl der/des Dirigent*in

§ 10 Programmkommission

§ 11 Konzertmeister*in

§ 12 Haftung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr.

(1) Der Verein führt den Namen "hofgarten ORCHESTER - Studentisches Sinfonieorchester an der Universität Bonn", im Folgenden kurz Hofgartenorchester genannt. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach Eintragung lautet der Name "hofgarten ORCHESTER - Studentisches Sinfonieorchester an der Universität Bonn e.V."

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Bonn.

(3) Das Geschäftsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März.

 

§ 2 Zweck des Vereins.

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung studentischen Musizierens in Form eines studentischen Sinfonieorchesters. Der Satzungszweck wird insbesondere durch regelmäßige Probenarbeit, Probenwochenenden und Konzerte verwirklicht. Das Hofgartenorchester verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" im Sinne der Abgabenordnung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Verein fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4) Bei Auflösung oder Aufhebung des Hofgartenorchesters fällt das Vermögen des Orchesters an die 'Gesellschaft zur Förderung studentischen Musizierens Bonn e. V.'.

 

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann nur sein, wer sich regelmäßig an der Probenarbeit und Konzerten eines Semesters beteiligt. Der Vorstand kann Ausnahmen zulassen, wenn gewichtige Gründe eine Vereinsmitgliedschaft auch ohne diese Teilnahme erfordern. Mitglieder sollen in erster Linie Studierende der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sein.

(2) Die Mitglieder verpflichten sich zur regelmäßigen und pünktlichen Teilnahme an den angesetzten Proben und Konzerten sowie zur Beteiligung an anfallenden Aufgaben im Hofgartenorchester. Bei Verhinderung meldet sich das Mitglied rechtzeitig bei der jeweiligen Stimmführung ab.

(3) Ein Einzelvorspiel ist grundsätzlich nicht vorgesehen, außer in begründeten Ausnahmefällen.

(4) Die Aufnahme in das Orchester ist schriftlich über ein gesondertes Formular beim Vorstand zu beantragen.

(5) Über den Eintritt eines neuen Mitgliedes entscheidet der Vorstand in Absprache mit der/dem jeweiligen Stimmführer*in. Mit Begleichung des Mitgliederbeitrags startet eine Mitgliedschaft. 

(6) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Ausschluss. Der Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung an den Vorstand. Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit der Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen, wenn das Mitglied grob gegen Ziele und Beschlüsse des Hofgartenorchesters verstößt und so der Zweck des Hofgartenorchesters beeinträchtigt wird.

Der Ausschluss erfolgt auch, wenn das Mitglied bis zum Beginn einer Mitgliederversammlung mit den Beiträgen für zwei vorausgegangene Semester im Rückstand ist, soweit aus sozialen Gründen keine Stundung oder Reduzierung des Beitrags beantragt worden ist. Der Kassenwart soll rückständige Beiträge zum Ende des Semesters anmahnen.

 

§ 4 Mitgliedsbeitrag

Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. In Ausnahmefällen kann auf begründeten Antrag eines Mitglieds der jeweilige Beitrag durch Vorstandsbeschluss reduziert werden.

 

§ 5 Organe

(1) Organe des Hofgartenorchesters sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand sowie der erweiterte Vorstand.
(2) Vorstand im Sinne dieser Satzung ist der Vorstand i.S.d. § 26 BGB. Er besteht aus der/dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden und einer/einem Kassenwart*in. Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Vorstand sowie bis zu sechs Beisitzern.
(3) Der Vorstand und der erweiterte Vorstand werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer eines Jahres gewählt. Sie bleiben jedoch auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Ein Vorstandsmitglied ist zur Niederlegung seines Mandats berechtigt. Es hat diese Niederlegung unverzüglich dem Vorstand schriftlich oder mündlich anzuzeigen. Im Wege einer Mitgliederversammlung ist schnellstmöglich ein Vorstandsmitglied nachzuwählen. Ausscheidende Personen beider Organe unterstützen ihre Nachfolger*innen bei der Einarbeitung in das neue Amt.
(4) Mitglied des Vorstandes kann jedes Mitglied des Hofgartenorchesters werden, das mindestens ein Semester dem Hofgartenorchester angehört.
(5) Ein Mitglied des Vorstandes ist allein zur Vertretung berechtigt. 

 

§ 6 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal in einem Semester statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn der Vorstand dies beschließt oder die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Fünftel der Mitglieder schriftlich vom Vorstand verlangt wird; dabei sollen die Gründe angeben werden.
(2) Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins.
(3) Beschlussfähig ist die Mitgliederversammlung, wenn mindestens 50% der Mitglieder anwesend sind. Muss sie wegen Beschlussunfähigkeit vertagt werden, ist die erneut einzuberufende Mitgliederversammlung beschlussfähig, wenn bei ihrer Eröffnung mindestens sieben Mitglieder anwesend sind, die nicht dem Vorstand angehören.
(4) Ordentliche Mitgliederversammlungen werden von der/dem Vorsitzenden, bei deren/dessen Verhinderung von der/dem stellvertretenden Vorsitzenden per E-Mail einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Ladungsfrist beträgt zwei Wochen bei ordentlichen Mitgliederversammlungen und 3 Tage bei außerordentlichen und vertagten Mitgliederversammlungen.
(5) Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Vorsitzenden, bei deren/dessen Verhinderung von deren/dessen Stellvertreter*in geleitet; ist auch diese/dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung eine Versammlungsleitung.
(6) Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert und ergänzt werden.
(7) Über die Annahme von Beschlussanträgen sowie bei Wahlen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
(8) Für Beschlüsse, die eine Satzungsänderung, eine Änderung des Vereinszwecks oder die Auflösung des Vereins betreffen, müssen drei Viertel der Vereinsmitglieder anwesend sein. Zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln, zu Änderung des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von neun Zehnteln der anwesenden Vereinsmitglieder erforderlich.
(9) Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handheben; wenn eins der erschienenen Mitglieder dies verlangt, muss schriftlich abgestimmt werden.
(10) Beschlüsse sind unter Angabe von Ort und Zeit der Versammlung sowie Ergebnis der Abstimmungen in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist von der/dem Protokollführer*in zu unterschreiben.
(11) Stimmrecht haben alle bei der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder.

(12) Neue Mitglieder, die im Laufe des Semesters bis zur Mitgliederversammlung ihren Beitritt und die Bereitschaft zur Zahlung von Mitgliedsbeiträgen erklären, haben Stimmrecht auf der laufenden Mitgliederversammlung.

(13) Das Stimmrecht von Mitgliedern, die ihren Beitrag für das vergangene Semester nicht bis zum Beginn einer Mitgliederversammlung gezahlt haben, ruht.

 

§ 7 Zustimmungsbedürftige Geschäfte

(1) Der vorherigen Zustimmung der Mitgliederversammlung bedürfen folgende Maßnahmen:

  • Abschluss von Verträgen, deren Kosten im Einzelfall 1000 Euro überschreiten

  • Abschluss von längerfristigen Verträgen mit einer/einem Vertragspartner*in, die jährlich Kosten von 1500 Euro überschreiten

(2) Davon ausgenommen ist der Vertragsabschluss für die Unterbringung und Verpflegung beim Probenwochenende.
(3) In dringlichen Fällen kann für die vorherige Zustimmung ein schriftliches Umlaufverfahren per Email in Anspruch genommen werden.

 

§ 8 Kassenprüfer*innen

(1) Die Kassenprüfer*innen werden für die Dauer eines Jahres von der Mitgliederversammlung gewählt.
(2) Die Kassenprüfer*innen überprüfen vor einer Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen Kasse und Kassenführung und berichten der Mitgliederversammlung. Der Vorstand hat ihnen Einblick in alle diesbezüglichen Unterlagen zu gewähren.

(3) Der Bericht wird in schriftlicher Form zusammen mit der Tagesordnung, spätestens eine Woche vor der ordentlichen Mitgliederversammlung vorgelegt.

 

§ 9 Wahl der/des Dirigent*in

(1) Die/der Dirigent*in wird von einer hierfür einberufenen Mitgliederversammlung gewählt. Die Vorauswahl der Kandidat*innen trifft der Vorstand oder ein vom Vorstand beauftragtes Gremium. In der Mitgliederversammlung werden zwei Wahlgänge durchgeführt, denen eine Runde Probenarbeit der Kandidat*innen vorausgeht. In der ersten Wahlrunde hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme. In der zweiten Wahlrunde erfolgt eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidat*innen mit den meisten Stimmen aus der ersten Wahlrunde. Auch hierbei hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme. Die/der Dirigent*in wird mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt.

(2) Die/der neue Dirigent*in wird für zunächst zwei Semester gewählt. Diese Semester sind als “Probezeit” anzusehen, wobei in der Mitgliederversammlung im zweiten Semester über die weitere Zusammenarbeit abgestimmt wird.
(3) Nach Ablauf der zwei Probesemester erfolgt jede weitere Bestätigung der/des Dirigent*in für eine Arbeitsperiode von jeweils vier Semestern.
(4) Über die Fortführung der Zusammenarbeit wird bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung entschieden. Diese ist im Regelfall nach dem letzten Konzert des jeweils 3. Semesters einer Arbeitsperiode einzuberufen. Die Zusammenarbeit wird nicht fortgeführt, wenn in dieser Mitgliederversammlung eine absolute Mehrheit der anwesenden Mitglieder mit gültiger Stimme gegen die Fortführung der Zusammenarbeit ist. Enthaltungen sind ungültige Stimmen. Die Stimmabgabe sollte schriftlich erfolgen.

(5) Über eine Verkürzung der jeweils laufenden Arbeitsperiode kann in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung abgestimmt werden. In diesem Fall müssen zwei Drittel der anwesenden Mitglieder mit gültiger Stimme dieser Verkürzung zustimmen. Enthaltungen sind ungültige Stimmen. Die Stimmabgabe sollte schriftlich erfolgen.

 

§ 10 Programmkommission

(1) Die Programmkommission entscheidet über die Programme, die das Orchester zur Aufführung bringt. Die Teilnahme an der Programmkommission steht jedem Mitglied offen. Die Programmkommission beschließt das Programm für das jeweils übernächste Semester. Wenn eine bevorstehende Konzertreise, ein Kooperationsprojekt, ein Auftragskonzert oder ein anderer wichtiger Grund eine von diesem Verfahren abweichende Planung erfordern, kann die Programmkommission auch mehrere Programme beschließen, beschlossene Programme ändern oder Programme kürzer- oder längerfristig im Voraus beschließen.
(2) Der Vorstand legt den Termin für die Programmkommission fest und macht ihn zwei Wochen vorher bekannt. Er stellt sicher, dass auch nicht teilnehmende Vereinsmitglieder die Möglichkeit haben, Programmvorschläge einzubringen.
(3) Stimmberechtigte Mitglieder der Programmkommission sind alle anwesenden Vereinsmitglieder und die/der Dirigent*in, sofern sie/er an der Programmkommission teilnimmt.
(4) Die Programmkommission legt bei jedem Zusammentritt das einzuhaltende Verfahren fest.

 

§11 Konzertmeister*in

(1) Der/die Konzertmeister*in wird durch die Stimmgruppe der ersten Geigen gewählt. Gegen diese Wahl können die Stimmführer*innen der Streicher*innen (2. Geigen, Bratschen, Violoncello und Kontrabass), der Bläser*innen (Holz und Blech) und die/der Dirigent*in mit einer Mehrheit von drei Vierteln ein Veto einlegen.

 

§12 Haftung

Das Hofgartenorchester übernimmt keine Haftung für Personen- oder Sachschäden, die während Orchesterproben, Konzerten und anderen Orchesterveranstaltungen sowie auf dem Weg zu oder von solchen Veranstaltungen entstehen.