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Geschichte

des Hofgartenorchesters

Um die Emeritierungsfeier eines ihrer Professoren musikalisch zu umrahmen, organisierten sich Mitte der Achtziger Jahre einige Medizinstudenten der Bonner Universität in einem Kammerorchester. Dies kann als die Geburtsstunde des hofgartenORCHESTERs betrachtet werden. Fortan etablierte sich aus diesem Kreis ein ca. 30 Mitglieder großes "Kammerorchester der Medizinstudenten", das laut Satzung den Studenten der medizinischen Fakultät die Möglichkeit zum gemeinsamen Musizieren" geben und "regelmäßig Patientenkonzerte und andere Konzerte" aufführen sollte.

Als Alternative zu den offiziellen Orchestern der Bonner Universität, schlossen sich bald auch Nicht-Mediziner an, so dass im Wintersemester 1992/93 eine Namensänderung in "Studentisches Sinfonieorchester Bonn" fällig wurde. Geleitet wird das Orchester seit Beginn an von Kapellmeisterstudenten der Kölner Musikhochschule, die hier ihre ersten Dirigenten-Erfahrungen sammeln können.
Das Orchester hatte sich schnell als Kulturgruppe an der Bonner Universität bewährt, durfte Konzerte in der Aula geben und musste sich nicht mehr in den Hörsälen auf dem Venusberg verstecken. Ein Jahr später änderten wir dann unseren Namen in hofgartenORCHESTER. Zur Erklärung:

Der Hofgarten ist der Campus der Bonner Universität. Gerade die Assoziation zu einem Kurgartenorchester spiegelt die soziokulturelle Integrität der Mitglieder wieder. Nicht nur die Liebe zur Musik ist uns wichtig, sondern auch der Spaß, den wir während und außerhalb der Proben miteinander genießen.

Im Sommer 1997 ließen wir uns unter dem offiziellen Namen
"hofgartenORCHESTER - Studentisches Sinfonieorchester an der Universität Bonn e.V." in das Vereinsregister eintragen. Die Organisation des Orchesters liegt, seitdem auch satzungsmäßig verankert, ausschließlich bei seinen Mitgliedern. Dazu zählt unter anderem die Wahl des Dirigenten und des Programmes.

Mittlerweile hat das hofgartenORCHESTER über 60 Mitglieder aller Fakultäten. Wir proben im Semester wöchentlich, Mittwoch abends in der Trinitatiskirche Bonn-Endenich.

Ende jeden Semesters veranstalten wir ein Probenwochenende in einer Jugendherberge außerhalb Bonns. Dass nach der letzten Probe, abends um 22 Uhr, noch niemand ans Schlafen denkt, muss wohl nicht erwähnt werden.

Ein Konzert in der Bonner Universität und weitere in der näheren Umgebung beschließen das Semester. Aber auch in den Ferien treffen sich Mitglieder, um in Kammermusikgruppen zu musizieren oder andere Aktivitäten zu verfolgen.

Da die Konzerte des hofgartenORCHESTERs kostenlos sind, finanzieren wir uns ausschließlich aus Mitgliederbeiträgen und Spenden sowie aus einem kleinen Betrag, der uns semesterweise vom AStA der Uni Bonn gewährt wird. Die Mitgliederbeiträge werden fast vollständig für das Probenwochenende verwendet, so dass Spenden der Konzertbesucher willkommen sind, um Noten zu leihen und die anfallenden GEMA-Gebühren zu begleichen. 

Das Repertoire des hofgartenORCHESTERs erstreckt sich mittlerweile über große Teile der Musikgeschichte. Ein Schwerpunkt liegt bei den romantischen Komponisten, aber auch moderne Komponisten finden sich in unseren Programmen wieder.