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David Scharmacher

Dirigent 

 

Der gebürtige Berliner David Scharmacher studierte Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und anschließend  Fagott und Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. In dieser Zeit war er Fagottist und Kontrafagottist der Landesjugendorchester in Brandenburg und Berlin, der Jungen Sinfonie Berlin, sowie der Jungen Deutschen Philharmonie.

Das ermöglichte ihm eine intensive Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Marc Piollet, Sebastian Weigle, Gary Bertini und Lothar Zagrosek.

 

Nach seinem Studium stand jedoch Musikmanagement im Vordergrund. Seine Erfahrungen als Orchestermusiker in Orchestern wie dem Kammerorchester Wernigerode und der Norddeutschen Philharmonie Rostock konnte er dabei hervorragend in die Organisation von Konzerttourneen wie für das Junge Philharmonische Orchester Niedersachen einbringen.

 

Eher zufällig gelangte er an das Dirigentenpult. Im Jahr 2011 gründete er spontan die Freie Philharmonie Bonn (heute Deutsche Philharmonie Bonn) für ein Gedenkkonzert für die Opfer der Umwelt- und Naturkatastrophe in Fukushima / Japan. Unter seiner Leitung erklang damals in der Bonner Beethovenhalle die Sinfonie Nr. 3 („Eroica“) von Ludwig van Beethoven. So entstand ein neuer Schwerpunkt in Scharmachers Leben. Seitdem ist er regelmäßig als Dirigent dieses Orchesters und bei Gastdirigaten mit einem breiten Repertoire zu erleben, wobei u.a. Werke wie die Violinkonzerte von Ludwig van Beethoven und Peter I. Tschaikowsky, die Cellokonzerte von Robert Schumann und Camille Saint-Saens, die Sinfonie Nr. 9 von Franz Schubert, die „Symphony fantastique“ von Hector Berlioz, die „Schöpfung“ von Joseph Haydn sowie „Missa da Requiem“ von Guiseppe Verdi und der „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy zu Aufführung gelangten. 

 

Im Frühjahr 2014 entstand eine besondere Verbindung zur Musikstadt Wien. Hier konnte er mehrere Wochen der Konzertvereinigung des Wiener Staatsopernchores und dem Wiener Singverein mit seinen Dirigenten Ernst Raffelsberger und Johannes Prinz hospitieren. Es folgte eine Einladung des GMD der Wiener Staatsoper Franz Welser-Möst zu den Salzburger Festspielen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt seiner musikalischen Arbeit ist das Wirken in China. Mehrfach im Jahr gastierte er in den Konzerthäusern von Shenzhen, Guangzhou, Peking und Shanghai.

 

Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter des internationalen Musikfestivals VINOTONALE in Volkach an der Mainschleife.